OTHMAR SCHOECK: ROI SUISSE DE LA MELODIE

No. 2/3 des introductions digitales au concert d’été du festival du Rhône

MERCREDI, le 31. JUILLET 2019, 19h30, Rittersaal Brig

Zusätzlich zu Gottfried KELLERS Gedichtzyklus ALTE WEISEN erklingen im ersten Teil des RHONEFESTIVAL-Sommerkonzertes 2019 Lieder des SCHWEIZER Komponisten Othmar SCHOECK (1886–1957), dessen Liedschaffen zum bedeutendsten und umfangreichsten in der Schweiz gehört. Er komponierte allein 345 Klavierlieder, sowie 31 Gesänge mit Instrumental-/Orchesterbegleitung. Sind die ersten Lieder noch lose Einzelkompositionen, verdichtet sich dies später in große, einheitliche Liedzyklen, wie u. a. UNTER STERNEN und LEBENDIG BEGRABEN, beide nach Gedichten von KELLER sowie letzterer für Bariton und Orchester. Der eigentliche Durchbruch gelang ihm aber 1911/12 mit seinem Violinkonzert op.21 sowie später mit seinen Opern.

Im elterlichen Hotel in Brunnen war Gesang und Musik präsent. Hier kam der Komponist mit dem klassisch-romantischen Liedrepertoire in Berührung. Neue Einflüsse brachte 1900 der Umzug nach Zürich. Ab 1904 studiert er am dortigen Konservatorium, wo er auch zum ersten Male moderne Musik hört. Die Kreativität und Intensität, mit der SCHOECK neues ausprobiert und Gehörtes verarbeitet, erreicht bereits dort seinen Höhepunkt: Im Wesentlichen hat SCHOECK seine Liedsprache bereits gefunden und blieb dieser trotz den tief greifenden musikalischen Wandlungen in den zwanziger Jahren treu. Bereits sein Lehrer Max REGER, bei dem er ab 1970 in Leipzig studierte, übte nur geringen Einfluss auf ihn aus: « REGER protestierte in netter Weise gegen meine einfache Compositionsweise. Ich gebe ihm noch diplomatisch nach bis ich mein Zeugnis habe. Aber von meiner inneren Überzeugung bringt er mich nicht ab. »

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